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2. Herren unterliegt im Spitzenspiel bei Bramfeld – und ist Bezirksligameister

Geschrieben von Mirko Thießen. Veröffentlicht in Nachricht

Bramfeld 3 – MTV 2: 78:72 (12:18, 24:17, 27:21, 15:16)

Sehr früh am Sonntagmorgen ging es für die 2. Herren zum letzten Saisonspiel in den Nordosten Hamburgs nach Bramfeld; das war auch das Meisterschaftsendspiel der Bezirksliga A. Die SexySixers konnten sich gegen den Tabellenzweiten Bramfeld 3 eine Niederlage mit 18 Punkten erlauben, um die Meisterschaft feiern zu dürfen. Aber natürlich ist das nicht der Anspruch gewesen: Ein Sieg sollte die sehr erfolgreiche Saison besiegeln. Alle Center waren an Bord, aber auf der Guardposition fehlte doch erhebliches Personal: Alvin Hartmann (beruflich verhindert), Stephan Giese (verletzt), Masiar Nashat (Trainingsrückstand), Daniel Sievers und Mirko Thießen (vergrippt) fielen aus.

Hellwach legten die Turner los und spielten sich nach vier Minuten einen 11–0 Vorsprung heraus. Die Offensivsysteme wurden konzentriert durchgespielt und lieferten einfache Punkte. Nach und nach kamen die starken Bramfelder Guards ins Spiel und wurden immer aktiver. Allerdings konnten die Lüneburger das erste Viertel überzeugend für sich bestimmen und spielten ihre klaren Vorteile auf den Centerpositionen aus. 6 Punkte vor für die Sixers.

Ab dem zweiten Viertel wurde der Druck auf das Aufbauspiel der Sixers durch die aggressive Verteidigung des Gegners immer größer und sollte bis Spielende große Probleme bereiten. Spätestens nun vermisste der MTV die fehlenden Aufbauspieler und Guards, um Ruhe in den Ballvortrag bringen zu können. So gingen das zweite und das dritte Viertel in einem immer hektischer werdenden Spiel mit 7 und 6 Punkten an die Gastgeber.

Die 2. Herren liefen das gesamte letzte Viertel einem Rückstand hinterher und bewiesen wie schon häufig in der Saison Moral. Bramfeld konnte sich nie ganz absetzen, obwohl der MTV zeitweise größte Probleme hatte, den Ball in die gegnerische Hälfte zu bringen. Vier Minuten vor Schluss knickte Captain Andreas Herbig übel mit dem Knie um und sorgte für die Schrecksekunde der Sixers-Saison. Nach einer längeren Verletzungsunterbrechung ging es in den Endspurt – und die Lüneburger kamen zwei Minuten vor Ende nochmal auf 4 Punkte heran. Allerdings konnten sie ihre Chancen nicht mehr nutzen und Bramfeld siegte am Ende knapp mit 78–72. Nicht unverdient, nutzten sie über das ganze Spiel gesehen ihre Vorteile doch konsequenter aus als die Sixers ihre Größenvorteile unter den Brettern.

Besonders hervorzuheben sind Sascha Gilbert und Arnd Meiser. Sascha spielte auf der ungeliebten Play-Position und wurde sehr schnell zum Leader des Teams. Nur kurzzeitig gebremst durch eine offene Wunde, spielte er mit großem Einsatz und Herz fast durchgängig und hielt die Sixers "am Leben". Genau wie Arnd Meiser, der mit seinem unglaublichen Willen 28 Punkte erzielte und sich ungezählt aber gefühlt eben soviele Rebounds schnappte. Am Ende präsentierten sich die SexySixers aber wie schon die gesamte Saison über als eine sehr gut funktionierende Mannschaft, die immer bis zum Letzten kämpft – und somit auch als das beste Team der Liga verdient Meister wurde. Nächste Saison dann Stadtliga…

Alles Gute an dieser Stelle an Capitano Herbig. Komm schnell wieder auf die Beine! Wir brauchen unseren "man in the middle" auch nächste Saison. Verabschieden müssen wir uns leider von Nils Abend und Masiar Nashat (Studienende) als auch von Arnd Meiser (Masterstudium irgendwo in Klein-Mettmann oder so). Arno, wenn Dich keine Uni will, wir geben Dir gerne Asyl. Am Ende ein großes Dank an unseren Coach Marc Dener, der uns Richtung Berlin verlassen wird – als Meistertrainer.

Wir sehen uns im Herbst in der Stadtliga wieder… mit neuen Spielern und neuem Coach. Danke an die Abteilung und alle Beteiligten.

Es spielten gegen Bramfeld: Arnd Meiser (28), Sascha Gilbert (13 / 2 Dreier), Julian Saß (12 / 2), Andreas Herbig (8), Gerrit Rechten (7), Nils Abend (4), Ingo Behrendt, Julian Koch und Sebastian Krohne.

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Versöhnlicher Saisonausklang

Geschrieben von Martin Knufinke. Veröffentlicht in Nachricht

Spielbericht Senioren Sa., 9.4.2016

Zum Saisonausklang schlug der Vizemeister der Hamburger Senioren-Liga Ü 35 der MTV Treubund Lüneburg den gastgebenden Hamburger TB mit 55:67 (14:14; 23:32; 32:54).

Das Spiel fing vielversprechend an: Lorenz und Weyerstall trafen abwechselnd und ermöglichten eine schnelle 8:4-Führung. Bald hatten sich die Hamburger aber auf das Spiel des MTV eingestellt und kamen selbst besser ins Spiel. Mit besserer Defence konnten die Lüneburger im zweiten Viertel auf 21:32 davonziehen und gaben diesen Vorsprung auch nicht mehr her.
Erst in der zweiten Hälfte hatten dann Thießen und G. Rechten ihre starken Phasen und zeigten, wie ausgeglichen das Team besetzt ist. Dem hatte der HTB trotz verschiedenster Verteidigungsvarianten nicht viel entgegenzusetzen. Das Spiel blieb dabei immer fair (7 zu 11 Fouls) und durch die Schiris gut geleitet. Insgesamt ein gelungener Saisonausklang für die Ü 35, der mit 12 Siegen und 4 Niederlagen hinter SC Alstertal-Langenhorn die Vizemeisterschaft errungen hat.

Die Gewinner des MTV Treubund Lüneburg: G. Rechten 17, Lorenz 15/1 Dreier, Weyerstall 13, Thießen 10, Knufinke, K. Rechten je 4, Köhnemann, Patzelt je 2.

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2. Damen gewinnt letztes Heimspiel der Saison gegen TURA Harksheide souverän mit 73:34

Geschrieben von Britta Schütt. Veröffentlicht in Nachricht

Nach der wenig glanzvollen Leistung im letzten Spiel, gab es für die 2. Damen für ihr letztes Heimspiel nur ein Ziel: Gewinnen. Und das taten wir.
Wir starteten motiviert und zielstrebig. Bine zeigte uns mit einem 6-Punkte-Lauf in den ersten 3 Minuten, wo es lang gehen soll. Dem schlossen wir uns doch gerne an und konnten uns nach 7 Minuten eine 11:0 Führung aufbauen. Erst in der 8. Minute gelang den Gegnern ein erster Korb. In der letzten Minute zeigte Johanna Nervenstärke und verwandelte 3 von 3 Freiwürfen. So konnten wir bereits das erste Viertel souverän für uns entscheiden und lagen zur Viertelpause mit 20:6 in Führung.
Im zweiten Viertel verließ uns leider das Glück an der Freiwurflinie; von 8 Freiwürfen konnten wir nur einen verwandeln. Dennoch konnten wir unsere Führung weiter ausbauen. Die Verteidigung stand gut und ließ nur 8 gegnerische Punkte zu. Wir konnten daher, nachdem wir das zweite Viertel mit 18:6 für uns entschieden hatten, mit einer Führung von 38:14 in die Halbzeitpause gehen.
Monique begann das dritte Viertel wie sie das zweite beendet hatte: mit einem erfolgreichen Dreier. Eine Minute später folgte ihr dritter Dreier des Spiels. Mit insgesamt 3 Dreiern und einer weiterhin sicheren Verteidigung (Britta konnte den ersten Block ihres Lebens feiern) konnten wir das dritte Viertel mit 20:6 gewinnen.
Im vierten Viertel wurden die Gegnerinnen aktiver und konnten 14 Punkte erzielen.  Dank unserer großen Führung reichte uns allerdings ein Viertelergebnis von 15:14, um dieses Spiel deutlich mit 73:34 für uns zu entscheiden.
Es gelang uns somit im letzten Heimspiel dieser Saison, eine souveräne Leistung zu zeigen. Wir haben ein Spiel gespielt, das zwar vielleicht nicht allzu viel Spannung bot, für uns aber ein guter Abschluss der Heimspielserie war. Neben insgesamt 6 Dreiern, einem traumhaften Zusammenspiel zwischen Maria und Jana und einer insgesamt motivierten und engagierten Spielweise, ist noch unser persönliches Highlight hervorzuheben: alle Spielerinnen konnten punkten.
Ein ganz großes Dankeschön geht an unsere Fans und Unterstützer, die leider nicht nur schöne Spiele zu sehen bekamen,  aber uns dennoch treu blieben. Wir hoffen, Euch auch in der nächsten Saison wieder in der Herderschule begrüßen zu dürfen.
Am 24.4. steht dann unser letztes Saisonspiel gegen Ottensen auf dem Programm und wir hoffen, auch dort einen guten Saisonabschluss erreichen zu können.

Es spielten: Ryl (14), Wulf (13/3), Haase (9/2), Wingert (9/1), Ditschker (8), Ertel (6), Wiese (6), Bautista (4), Schütt (4)

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W17 siegt überlegen gegen Altrahlstedt mit 84:32

Geschrieben von Steffen Ditschker. Veröffentlicht in Nachricht

Am Samstag war die W17 zum vorletzten Saisonspiel in Altrahlstedt zu Gast. Wie auch im Hinspiel bestand der Kader vom AMTV nur aus 5 Spielerinnen, während wir mit 7 Mädels dann doch ein bisschen besser besetzt waren. So gab es dann ein recht unspektakuläres Spiel, welches wir von Beginn an dominiert haben. Unter den Körben sorgten Marlen P. und Lie immer wieder dafür, dass die Rebounds in unseren Besitz gelangten und entweder der Ball wurde im Korb versenkt oder es gab den Pass auf Malin, die dann einen Schnellangriff eingeleitet hat oder für einen geordneten Spielaufbau sorgte. Zur Halbzeit stand es dann schon 38:14 für uns.
Nach dem Seitenwechsel ging es dann mit einem "4 gegen 4" weiter, da sich eine Spielerin vom AMTV kurz vor der Halbzeit verletzt hatte und so gab es noch mehr Freiraum in der Zone, den die 66ers zu nutzen wussten. Wieder mal haben alle Spielerinnen gepunktet und mit 84:32 den Sieg mit nach Hause genommen.

Am 23.04. ist dann der letzte Spieltag diese Saison und wir sind beim Tabellenletzten, den Kinderspass FireFighters zu Gast.

Für die Junior-66ers spielten:
Karen (2 Punkte), Marlene H. (4), Nina (2), Marlene P. (29), Lea (4), Lie (27) und Malin (16).
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SCAL hatte Respekt – Spielbericht Senioren Sa., 2.4.2016

Geschrieben von Martin Knufinke. Veröffentlicht in Nachricht

Sein stärkstes Aufgebot hatte der alte und neue Meister SC Alstertal-Langenhorn aufgeboten um den stärksten Konkurrenten MTV Treubund Lüneburg in der Senioren-Liga Ü 35 auch schlagen zu können. Ersatzgeschwächt konnten die Lüneburger da nicht mithalten und verloren mit 84:49 (26:20, 41:27, 64:35).

Der Respekt der Hamburger war durchaus nötig: Der MTV legte gut los: 2:7 nach zwei Minuten. Doch die treffsicheren Alstertaler und das Potenzial von zwölf Spielern waren letztlich ausschlaggebend, dass sich der Meister durchsetzte. Dabei hätte mehr taktische Disziplin das Ergebnis sicher besser ausfallen lassen. Trotzdem waren die Senioren nach dem Spiel mit ihrer engagierten Leistung durchaus zufrieden.

MTV Treubund Lüneburg: G. Rechten, Weinert je 12, Kalippke 10, Lorenz 7/1 Dreier, Werner 5, Köhnemann 2, Knufinke 1.